Mittwoch, 12. September 2012

* Altweibersommer *

Als erstes möchte ich einmal meine neuen Leser begrüßen und euch viel Spass hier in meinem *garden and more* Blog wünschen.
 - 
Dabei steht das more für die Zeit, wenn im Garten nicht so viel los ist und andere Dinge, 
wie basteln, nähen, stricken usw. angesagt sind - also für die Regen- und Winterzeit, 
dann gibt es wieder jede Menge Dekobilder....

Aber jetzt ist erst einmal Gräserzeit und heute möchte ich euch mein Lieblingsgras zeigen 
das Lampenputzergras
(ist auch fast mein Einzigstes im vorderen Garten - die Blauschwingelgräser habe ich alle 
in den Garten Eden verbannt, wo sie sich ungehemmt vermehren - HILFE!!!! -  und ansonsten 
gibt es noch Seggen in braun (mancher denkt sicher, die sind vertrocknet, grins...) 
und ganz neu seit dem Frühjahr ein Pampasgras, welches aber noch nicht blüht.


Eines dieser Lamputzergräser steht am Miniteich und das andere im Säulenbeet.





Seit letztem Jahr habe ich die Hortensie Limelight und ich muß sagen, sie gefällt mir sehr gut - besonders jetzt wo ihre Blüten
 von weiß langsam in rosa übergehen.



Der Blutweiderich ist auch ganz neu ins Säulenbeet eingezogen, nachdem ich ihn zwischen Brennesseln - autsch - am Waldrand
 ausgegraben und sicher im Garten plaziert habe...
-
...übrigens die Bonica hat bis jetzt ohne Pause durchgeblüht...., die Rosarium Uetersen (steht direkt neben der Limelight), 
die diesen Winter zum zweiten mal erfroren war, fängt gerade mit ihrer ersten Blüte an - auch wenn sie nur noch einen Trieb hat.



Tja und das war am Sonntag - GG mit Lappi im Garten - das macht er eigentlich nie, 
doch er hatte sich einen Trojaner eingefangen und da ging nichts mehr...
Währenddessen habe ich die Holzpalisaden, die er am Samstag rund um meine Betonsteine (stehen hinter den Holzwänden) gesetzt hatte wieder rausgerissen - nein, windschief geht bei mir gar nicht, besonders wenn ich die nächsten 10 Jahre darauf sehen muß, denn so lange werden die wohl halten. 
Also Frau,dann mit ihrer Spezialhacke (Dachdeckerhammer) bewaffnet die unzähligen Kieselsteine, die im Erdreich verborgen waren ausgebuddelt und geflucht, Speiss angerührt und die Palisaden eingesetzt (Bilder folgen...)
Dabei wollte ich eigentlich mal wieder ausgiebig hier im Bloggerland rumstöbern....., war wohl wieder mal nichts!!!!!


...ach ja - und Schwesterlein in Frankreich zu deiner Frage, ich habe doch eine Fetthenne mit dunklen Stengeln.
...das ist die, wo im Frühjahr überall die Raupen drin sind igitt und die ich eigentlich rauswerfen wollte.


...und jetzt noch zwei Bilder von meinen Schnuckelchen


das hier unten  ist übrigens Pickedie, der einzigste überlebende Goldfisch im Miniteich, 
nachdem die restliche Familie einer Krankheit zum Opfer gefallen war (nächstes Jahr bekommt er dann aber doch noch Gesellschaft). 
Er frisst mir sogar aus der Hand und kommt direkt an, wenn er mich oder auch wenn er Kijani sieht - die beiden mögen sich.



Am kommenden Wochenende heiratet mein Patenkind und ich werde bestimmt wieder Unmengen von Bildern machen, 
die ich euch dann im nächsten Post zeigen möchte.
Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Zeit
und bis bald
eure Christina

Dienstag, 4. September 2012

...es wird herbstlich

...in der Küche!!!

Sobald es draußen kälter wird (wir hatten jetzt schon 6°C am Morgen), werden auch die Mahlzeiten bei uns deftiger.
Heute möchte ich euch gerne einmal ein Rezept
 aus dem mittelhessischen Vogelsbergkreis, der Heimat meines Mannes vorstellen:

Salzekuchen


Wenn man dieses Gericht  nicht selber backen möchte, kann man es auch dort überall in den Bäckereien kaufen.



Es besteht aus einem einfachen Brotteig und einem Belag aus Kartoffelbrei 
und wird lauwarm gegessen - obwohl er auch kalt schmeckt.
-
So sieht der Salzekuchen aus bevor er in den Ofen kommt...


...und so, wenn er fertig ist.
Ich bin zwar kein Kümmelliebhaber, doch dort finde ich MUSS er drauf.


und hier nun das Rezept:

Zutaten für den Boden:
1/2 Paket Backmischung für ein Landbrot (500g)

Zutaten für den Belag (Kartoffelbrei):
2 kg Kartoffeln
etwas Milch
einen Stich Butter oder Margarine
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

weitere Zutaten für den Belag:
1 Becher Schmand
1 Magerquark
2 große Zwiebeln
2 Eier
fetter Speck
Paniermehl
Kümmel


Den Brotteig nach Packungsanweisung herstellen, gehen lassen, auf einem gefetteten Backblech
 ausrollen und danach nochmals gehen lassen.

Aus den Zutaten für den Belag einen Kartoffelbrei herstellen.
Den Schmand, den Magerquark, 1 Ei und die zwei gehackten Zwiebeln unter den Kartoffelbrei heben.

Den gewürzten Kartoffelbrei auf dem Brotteig verteilen.
Das Ei verquirlen und den Belag damit einpinseln.
Etwas Paniermehl darüber verteilen, Kümmel nach Geschmack darüber streuen und mit Speckwürfeln belegen.

Im auf 200 °C vorgeheizten Ofen bei Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene
für ca. 60 Min. backen bis er leicht gebräunt ist.

Auskühlen lassen und ihn dann lauwarm genießen.

-

Ich wünsche euch viel Spass beim nachbacken und falls etwas übrig bleibt - man kann ihn auch nochmals aufwärmen oder ihn auch einfrieren.
Bei uns ist er allerdings immer ratzfatz aufgegessen.

Bis bald
eure Christina



LinkWithin

Related Posts with Thumbnails