Dienstag, 4. September 2012

...es wird herbstlich

...in der Küche!!!

Sobald es draußen kälter wird (wir hatten jetzt schon 6°C am Morgen), werden auch die Mahlzeiten bei uns deftiger.
Heute möchte ich euch gerne einmal ein Rezept
 aus dem mittelhessischen Vogelsbergkreis, der Heimat meines Mannes vorstellen:

Salzekuchen


Wenn man dieses Gericht  nicht selber backen möchte, kann man es auch dort überall in den Bäckereien kaufen.



Es besteht aus einem einfachen Brotteig und einem Belag aus Kartoffelbrei 
und wird lauwarm gegessen - obwohl er auch kalt schmeckt.
-
So sieht der Salzekuchen aus bevor er in den Ofen kommt...


...und so, wenn er fertig ist.
Ich bin zwar kein Kümmelliebhaber, doch dort finde ich MUSS er drauf.


und hier nun das Rezept:

Zutaten für den Boden:
1/2 Paket Backmischung für ein Landbrot (500g)

Zutaten für den Belag (Kartoffelbrei):
2 kg Kartoffeln
etwas Milch
einen Stich Butter oder Margarine
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

weitere Zutaten für den Belag:
1 Becher Schmand
1 Magerquark
2 große Zwiebeln
2 Eier
fetter Speck
Paniermehl
Kümmel


Den Brotteig nach Packungsanweisung herstellen, gehen lassen, auf einem gefetteten Backblech
 ausrollen und danach nochmals gehen lassen.

Aus den Zutaten für den Belag einen Kartoffelbrei herstellen.
Den Schmand, den Magerquark, 1 Ei und die zwei gehackten Zwiebeln unter den Kartoffelbrei heben.

Den gewürzten Kartoffelbrei auf dem Brotteig verteilen.
Das Ei verquirlen und den Belag damit einpinseln.
Etwas Paniermehl darüber verteilen, Kümmel nach Geschmack darüber streuen und mit Speckwürfeln belegen.

Im auf 200 °C vorgeheizten Ofen bei Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene
für ca. 60 Min. backen bis er leicht gebräunt ist.

Auskühlen lassen und ihn dann lauwarm genießen.

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Ich wünsche euch viel Spass beim nachbacken und falls etwas übrig bleibt - man kann ihn auch nochmals aufwärmen oder ihn auch einfrieren.
Bei uns ist er allerdings immer ratzfatz aufgegessen.

Bis bald
eure Christina



Freitag, 31. August 2012

~ der 5. Geburtstag ~

Vorgestern hatte unser Wuselbärchen seinen 5. Geburtstag
 und aus dem wilden Jungspund der auf Gartentische gesprungen ist als wir ihn bekommen hatten, 
ist im Laufe der Zeit ein ruhiger und ausgeglichener Hund geworden.
Natürlich bringt ihn jede Maus und jedes Eichhörnchen im Garten noch um die Fassung, 
doch er ist auch schon ein wenig faul geworden - am liebsten nur die Umwelt beobachten
 und ab und zu ein klitzekleines riesiggroßes Löchlein buddeln und fast dabei den Rhododendron im nullkommanichts ausgraben.
Getrunken wird im Garten grundsätzlich aus der Gießkanne,  für was haben wir eigentlich einen kleinen und einen großen Teich????
...und mit seinem Blick, wenn er etwas bezwecken möchte - man, was bin ich ein armer Hund, wickelt er uns blitzschnell um den Finger.


Vorgesternnachmittag durfte er sich dann im Hundeparadies sein Geburtstagsgeschenk aussuchen
 - 
eigentlich läuft er immer von einem befüllten Körbchen zum nächsten, steckt seinen Kopf ganz tief hinein und dann wieder zurück 
und bleibt dann bei den Schweineöhrchen stehen.
 Nein - Selbstbedienung im Laden ist bei ihm nicht - er ist ja ordentlich erzogen - ....eigentlich.



...doch vorgestern war alles anders - nein, da wollte er kein Schweinohr....



....da blieb er total fasziniert vor dieser roten Box stehen. Die Augen wurden immer größer und größer...


und schwupp hatte er IHN - seinen riesigen Ochsenziemer.



Stolz wie Oskar zog er dann damit ab und konnte nicht schnell genug damit ins Auto kommen.
-
Wenn ihr jetzt denkt, dass der inzwischen schon aufgefuttert wurde - DENKSTE - der wird jetzt wie eine Trophäe behandelt
 und ständig mit hin und her geschleppt auch mit ins Büro.

Wenn man ihn dann wieder anspricht, was er denn da so tolles geschenkt bekommen hat, kann man sich kaum noch vor Lachen halten,
 denn dann läuft er wieder mit dem riesen Teil durch die Gegend meine armen Tapeten, 
den Schwanz senkrecht in die Höhe gestreckt, der Rücken durchgedrückt und seine Nase gen Himmel gehoben.
Mit ihm haben wir einen Fang gemacht - unser riesen Schmusebär, der eigentlich 24 Stunden rund um die Uhr geknuddelt werden möchte.
Ich möchte ihn nicht mehr missen und auch nicht das Lachen,
 was er uns täglich mit seiner Art aufs Gesicht zaubert auch wenn er ganz schön nervig sein kann.



In diesem Sinne

Bis bald
eure Christina und Kijani

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